Betreff
Nachbericht Trödelmarkt 2026 & Änderungen Trödelmarkt 2027
Vorlage
20/407/2026
Art
Beschlussvorlage

Sachverhalt:

Der Trödelmarkt 2026 war ein voller Erfolg mit 102 Anbietern. Das Wetter war zwar sehr windig, was für den ein oder anderen Pavillon etwas ungünstig war, aber insgesamt hat es der Veranstaltung nicht geschadet. Es gab erfreulicherweise auch keine nennenswerten Vorfälle im Laufe der Veranstaltung. Die Verpflegung durch die Tennisabteilung des TSV, sowie dem Kulturhofcafé wurden sehr gut angenommen. Eventuell wäre es sinnvoll, das Speisenangebot in den kommenden Jahren noch etwas auszubauen.

Aus der Sicht der Verwaltung als Veranstalterin gibt es allerdings einen wichtigen Aspekt der ab dem kommenden Jahr geändert werden muss: Das Ende des Trödelmarktes. Vor Ort haben die ersten Standbetreiber bereits zwischen 14:30 Uhr und 15:00 Uhr angefangen ihre Stände abzubauen ab ca. 15:00 Uhr -15:30 Uhr sind auch Standbetreiber mit ihren Autos ins Gelände gefahren um die Stände komplett abzutransportieren. Ab 16:00 Uhr wurde diese Treiben rund um den Abbau immer stärker. Dabei wurde kaum berücksichtigt, dass immer noch Besucher anwesend waren, wenn auch deutlich weniger als um die Mittagszeit herum.

Aus dem Grund schlägt die Verwaltung vor die Veranstaltungszeit zu verkürzen auf 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr, statt wie bisher 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Im Gegenzug dazu, werden die Teilnehmer verpflichtet nicht vor 16:00 Uhr aufs Gelände zu fahren und nicht vor 15:30-15:45 Uhr ihren Stand abbauen. So wird die Gefahrenquelle durch die Autos reduziert und das Erlebnis für die Besucher die erst in den letzten 2 Stunden am Trödelmarkt sind nicht durch den verfrühten Abbau verschlechtert. Es wird selbstverständlich einen Ausnahmefall geben, sollte der Stand komplett ausverkauft sein, kann dieser gerne früher abgebaut werden. Aber auch für solche Standbetreiber gilt ein Fahrverbot bis 16:00 Uhr.

Des Weiteren möchte die Verwaltung das Trödelmarktgelände leicht verändern. Der Bereich der Friedrich-Ebert-Straße soll wegfallen, dafür soll das Areal des Martin-Luther-Platzes einbezogen werden, da parallel in der Hindenburgstraße ebenfalls Stände aufgebaut sind. Diese Veränderung hätte den Vorteil, dass die Friedrich-Ebert-Straße und Klosterstraße nicht mehr gesperrt werden müssen, da die Sperre erst am Prinzregentenplatz auf Höhe der Apotheke aufgestellt werden würde. Für die Anwohner der Altstadt würde somit der gesperrte Bereich für den Trödelmarkt verringert werden, was sicherlich positiv aufgefasst werden kann.


Straßensperrung 2026:

Geplante Absperrung 2027:

Und das ungenutzte Areal am Martin-Luther-Platz bietet sich als Ersatzfläche optimal an, da der Standort sich sowieso mitten im Geschehen befindet. Eine Erweiterung des Areals um den Martin-Luther-Platz braucht nicht in Erwägung gezogen zu werden, da bereits aufgrund der Anzahl an Anmeldungen, in diesem Jahr der Bereich hinten in der Rosenstraße verkleinert wurde. Es gäbe schlicht und ergreifend nicht genügend Teilnehmer für eine reine Bereichserweiterung.


Beschlussvorschlag:

 

Der Sozial-, Bildungs- und Kulturausschuss stimmt den durch die Verwaltung geplanten Änderungen in der vorgelegten Form zu.